Begegnung mit dem Islam: Weisheiten aus der Risale-i Nur Sammlung
Begegne dem Islam durch die Weisheiten der Risale-i Nur Sammlung - "Der Botschaft des Lichts."
Ein tiefgründiger Korankommentar verfasst von dem muslimischen Gelehrten Bediüzzaman Said Nursi. Sein Werk regt zum tiefen Nachdenken an - über Gott, den Sinn des Lebens und die Natur des Menschen.
Ein Podcast von Islamwissenschaftlerin Dr. Zeyneb Sayilgan
Bediüzzaman Said Nursi (1876-1960) war ein herausragender muslimischer Gelehrter. Er wurde im Dorf Nurs in der Nähe der Stadt Bitlis im Osten des Osmanischen Reiches (moderne Türkei) geboren. Said Nursi widmete sein ganzes Leben dem Lernen und Lehren der Botschaft des Korans und dem Vorbild des Propheten Muhammad (Gottes Friede und Segen seien mit ihm). Sein Lebenswerk ist die Risale-i Nur Sammlung oder Die Botschaft des Lichts. Dieser Korankommentar vermittelt dem Leser fundamentales Wissen über Gott. Mit dieser Erkenntnis und Gotteserfahrung erlangt der Mensch die Gottesliebe. Said Nursi's Vision bestand darin, das Bewusstsein über Gott wieder in den Mittelpunkt des menschlichen Lebens zu rücken. In einer Zeit, in der die Religion aus allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens verbannt war, zeigte er auf, wie das Buch des Universums oder die Natur, Türen zur Gotteserfahrung öffnen kann. Seine lebenslange Anstrengung galt der Rettung und Stärkung des Gottesglaubens (iman) und dem Glauben an ein Leben nach dem Tod.
Um die Existenz Gottes zu beweisen, folgte Said Nursi dem koranischen Beispiel: Sowohl die äußere Welt der Natur (Makrokosmos) als auch die innere, emotionale Welt des Menschen (Mikrokosmos) bezeugen die Existenz eines allweisen, allmächtigen und allbarmherzigen Schöpfers.
Im Hinblick auf den Makrokosmos betonte er, dass Religion und Wissenschaft einander ergänzen. Wie durch die gesamte islamische Geschichte ersichtlich, war wissenschaftliche Forschung ein Weg, Gott näher zu kommen und heiliges Wissen über den Schöpfer zu erlangen.
In Bezug auf den inneren Aspekt des Menschen – dem Mikrokosmos – erklärte er ausführlich, wie der menschliche Zustand existenzieller Schwäche und spiritueller Armut den Schöpfer offenbarte.
Said Nursi hatte die Fähigkeit, Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zu bewegen. Das umfangreiche Wissen der Risale-i Nur brachte diese Menschen näher zu ihrem Schöpfer.
Die öffentlichen Behörden betrachteten Said Nursi bis zu seinem Lebensende als eine Bedrohung für den Staat. Sie befürchteten dass er ihr aggressives Säkularisierungsprojekt zu untergraben versuchte. Said Nursi musste daher den größten Teil seines Lebens im Exil, polizeilicher Beobachtung oder im Gefängnis verbringen. Trotz aller Ungerechtigkeiten und Versuche, ihn zum Schweigen zu bringen, gelang ihm seine gewaltlose Anstrengung, das Gedankengut der Risale-i Nur Sammlung zu verbreiten. Er wurde eine Inspiration und ein Vorbild für viele nachkommende Generationen von Muslimen, die in der Moderne ihren Glauben mit Bewusstsein praktizieren wollten. Sein Vermächtnis setzt sich durch seine Schriften und Lehren der Risale-i Nur fort. Das Werk wurde bisher in mehr als 50 Sprachen übersetzt und hat eine weltweite Leserschaft erlangt.
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Begegnung mit dem Islam: Weisheiten aus der Risale-i Nur Sammlung
Der Mensch im Islam - Eine Entdeckungsreise - Teil 3
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Gedanken aus der Risale-i Nur Sammlung von Bediüzzaman Said Nursi.
Die Worte - Vierundzwanzigstes Wort - Fünfter Ast - Fünfte Frucht
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Musik © "Uyan Ey Gözlerim" Duet Guitar And Ney, Vol.1 by Eyüp Hamiş
Rapisrahli Satriwa Sili Amri Wahlul Ukdatam Mili Sani of Kahu Kawli. Es ist eine Weile her, aber ich möchte gerne die Reflektion oder den Gedankengang fortsetzen. Wir hatten uns auf eine Reise begeben, auf eine Entdeckungsreise, und zwar um uns den Menschen besser kennenzulernen. Der Mensch ist das einzige Wesen, das sich ständig fragt, warum bin ich hier auf dieser Welt? Was ist der Sinn meines Lebens? Was ist der Sinn meiner Existenz? Warum bin ich hier? Woher bin ich gekommen und wohin gehe ich? Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das sich die ganze Zeit diese existenziellen Fragen stellt. Und die Risadi nur als Koran-Kommentar ist ein ideales Werk, um sich mit diesen Fragen zu beschäftigen, sich mit diesen existenziellen Fragen auseinanderzusetzen. Und mir persönlich hat dieses unglaubliche Werk, dieser koranische Ozean, hat mir so viele Antworten auf diese Fragen gegeben. Und deswegen sehe ich das hier als eine Einladung für alle, die sich mit diesen Fragen beschäftigen. Ja, eine Einladung, sich mit diesem überwältigenden Werk auseinanderzusetzen und ein bisschen zu reflektieren. Es ist schwer, sich die Zeit zu nehmen, in sich hineinzukehren, in sich einzukehren und sich mit diesen Fragen zu beschäftigen, zu diesen sehr wichtigen Fragen zu befassen und versuchen, mit Allahs Hilfe Antworten darauf zu finden. Das heißt, die Entdeckungsreise setzt sich fort, wir sind immer auf der Suche nach uns selbst. Und in der Risale nur in dieser Botschaft des Lichts, die ihre Inspiration aus dem Koran gefunden hat, bietet Istad Bedisamans Nursi Antworten auf diese Fragen, hat sich selber mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Und wie gesagt, wir sind die einzige Schöpfung, die mit diesen Fragen auf die Welt kommt und bis an unser Lebensende versucht, den Sinn unseres Lebens, den Sinn unserer Existenz, die Bedeutung unserer Existenz herauszufinden. Und das ist die Freiheit des Menschen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, was das Leben für eine Bedeutung hat, was der Sinn ist dieser menschlichen Existenz. Und das ist so diese fundamentale Herausforderung. Der Mensch ist ein Wesen, das ständig forscht, ständig reflektiert, ständig meditiert, ständig nachdenkt. Und die anderen Wesen im Universum, für die Geschöpfe stellt sich diese Frage nicht. Eine Kuh, ein Hahn, ein Pferd. Diese Geschöpfe leben nach ihrer Futra, nach ihrer inneren, nach ihrer inneren Ordnung und nach ihrer inneren Bestimmung. Das heißt, die Futra dieser Wesen, dieser Geschöpfe ist von Allah bestimmt und da gibt es überhaupt keine Zweifel. Jedes Wesen im Universum hat eine bestimmte Aufgabe, hat verschiedene Aufgaben, hat verschiedene Verpflichtungen und ist sich über diese Verpflichtungen und Aufgaben sehr bewusst und weiß, was der Platz und weiß, wo der Platz im Universum für dieses Wesen bestimmt ist. Aber der Mensch kann sich verlieren in dieser Welt, kann untergehen, kann verwirrt sein. Und deswegen als Muslime wissen wir, dass der Prophet Allahs Frieden und Segen sei mit ihm. Allah hat uns durch den Propheten, durch den Gesandten diese Rechtleitung geschenkt als ein Ausdruck seiner Barmherzigkeit, seiner Liebe zu der Menschheit, damit wir es leichter haben, damit wir Antworten auf diese Fragen finden. Warum bin ich auf dieser Welt? Was ist meine Bestimmung? Was ist der Sinn meines Lebens? Und solange man diese Antwort nicht gefunden hat, wird man einfach nur umherirren in der Welt. Und deswegen ist es so wichtig, dass man sich selber kennenlernt, seine eigene Natur, dass man sich selber entdeckt, dass man sich selber wiederfindet, dass man weiß, das bin ich. Das bin ich, das ist meine Identität. Darum bin ich hier. Das ist mein Weg. Und wenn man auf diese Fragen die Antworten gefunden hat, dann ist man so befreit. Man hat diesen inneren Frieden, man findet seine Integrität, man findet seine Prinzipien, man weiß, wie man in dieser Welt voranschreitet. Und daher ist diese Fragestellung so wichtig. Ich werde, Inshallah, in der Zukunft so kleine Abschnitte von der Risali nur lesen. Abschnitte, die mir immer persönlich immer sehr viel Einsicht bringen und hoffe, dass das dann auch hilfreich ist für andere, die auf der gleichen Entdeckungsreise, die sich auf der gleichen Entdeckungsreise befinden und Antworten auf diese Fragen suchen. Wer bin ich? Was ist meine Natur? Und diese spirituelle Anatomie, dass man in sich hineingeht, dass man sich entdeckt und versucht herauszufinden, was sind so meine Aspekte, meine Existenz, was ist meine Natur, woraus bestehe ich? Und der Mensch ist ein Universum. Es gibt gar kein Ende. Wir sind so dieser Mikrokosmos. Und jede Sekunde verändern wir uns. Jede Sekunde, jede Jahreszeit, jede Stunde. Wir verändern uns mit jeder Erfahrung. Wir sind ständig in einer gewissen spirituellen Transformation und Evolution. Wir schreiten fort, aber wir können auch Rückschritte begehen, wir können auch zurückfallen. Das ist halt immer so ein Auf und Ab. Und dass man da auch mit sich selber diese, dass man auch da geduldig mit sich selbst ist, dass das eine unendliche Reise ist. Da gibt es kein Ende. Der Mensch besteht aus einer Seele, dem Ruch, der Koran beschreibt den Menschen. Wie gesagt, der Koran bietet Antworten auf die Frage, wer bist du als Mensch? Und ein Aspekt unserer menschlichen Existenz ist, dass wir nicht nur aus Materie bestehen, aber wir haben eine Seele, ein Ruch. Und diese Seele, die ist nicht materiell, die kann man nicht physisch definieren. Die ist nicht aus dieser Welt. Es ist eine spirituelle, ein spiritueller, ein immaterieller Aspekt unseres menschlichen Daseins. Man kann das nicht materiell erfassen, man kann es auch nicht in dieser Welt finden. Es ist kein weltlicher Aspekt. Und die Seele, die menschliche Seele, diese unsichtbare Dimension in uns, die besteht seit der Existenz des Paradieses. Das heißt, wir wissen durch den Koran, dass wir als Seelen erschaffen worden sind, dass Allah uns als Seelen erschaffen hat, dass er all diese Seelen versammelt hat. Und dass er diese rhetorische Frage an uns gerichtet hat. Bin ich denn nicht euer Herr? Bin ich denn nicht euer Rabb, euer Shapfer. Und Rab als Qualität von Allah ist so ein umfassender Begriff. Aber diese Seele existierte vor Beginn aller Zeit. Alle Menschen, alle Menschen, alle Seelen waren versammelt in diesem kosmischen Augenblick und haben geantwortet, alle antworteten, alle sagten. Das heißt, wir haben alle diesen Kern in uns, in unserer Seele. Wir wissen, sobald wir auch in die Schöpfung raussehen, es gibt eine höhere Existenz, es gibt eine höhere Dimension, die nach dieser Welt besteht. Das heißt, dass wir jedes Mal, wenn wir in die Natur gehen, wir sind überkommen oder wir sind überwältigt von Wunder und wir begreifen, dass etwas Höheres existiert in dieser Welt oder außerhalb dieser Welt. Das heißt, diese Ahnung, dass etwas überdimensionales, eine gewaltige Macht, Allmacht im Universum herrscht, ist jedem zugänglich. Jeder ist sich dessen bewusst. Sobald man rausgeht in die Schöpfung, sobald man sich den Himmel anschaut, die Natur um sich herum, ja, wird man mit dieser wird man mit diesem kraftvollen Gefühl überwältigt, dass es einen Schöpfer geben muss, dass nichts im Universum einfach so dem Zufall überlassen ist, dass etwas, dass ein Genie, nicht ein Genie, aber dass eine Allmacht am Werk ist, die alles kontrolliert, die allpräsent ist, die allgegenwärtig ist. In diesem 24. Wort, in der fünften Frucht, wird der Mensch so ein bisschen näher beschrieben. Ich werde ein bisschen lesen, dann können wir darüber reflektieren. Die fünfte Frucht, oh meine Seele. Im Original heißt es Nefs und das ist natürlich auch so ein Aspekt der menschlichen Existenz des Nefs. Das Neffs ist separat vom Ruch. Das Neffs ist das Selbst oder was wir als niedriges Ego definieren wollen. Oder unser Selbst, unser Ich. Deswegen Seele in dieser deutschen Übersetzung trifft es nicht, weil Ruch ist eher die Seele des Menschen und die Seele des Menschen, also das Ruch ist separat vom NEVS. Das Nevs ist dieser Aspekt der Menschen, dieses niedrige Ich, das immer nur sehr ekozentrisch handeln möchte, selbstsüchtig, also hat sehr viele negativen Aspekte mit sich bringt. Aber man kann seinen Nefs, dieses Ich, kontrollieren und disziplinieren und navigieren. Das heißt, man ist nicht diesem Ich oder diesem Ego unterworfen. Man hat Kraft und man hat Entscheidungsfreiheit, wie man sein Ego navigieren möchte in dieser Welt. Das heißt, Allah hat dem Menschen diese Entscheidungskraft oder diese Befugnis, diese Freiheit gegeben. Das heißt, wir haben das Ruch. Das Ruch ist, die Seele des Menschen ist immer rein und pur. Aber es gibt dann auch noch diesen anderen inneren Aspekt, der sich der Allah widersprechen möchte. Das ist das niedrige Ich, das Nefsul am Mar. Das niedrige Ego, das selbstsüchtige, ignorante, unwissende Ich, das nur an das sich nur für Dinge interessiert, die im Moment passieren. Das heißt, man versucht, das Nervst ist immer interessiert an niedrigen Bedürfnissen, an Dingen, die man sofort bekommt und ist auch nicht interessiert an den Konsequenzen. Es ist egal, ob Halal oder Haram, ob verboten oder erlaubt, ob das jetzt nützlich ist oder gefährlich ist. Solange man ein bisschen den Kick aus einer Sache bekommt, ist das Ego befriedigt. Das heißt, das NEVS ist interessiert an momentaren Freuden, also an Dingen, die man sofort bekommt, diese Selbstbefriedigung, die man sofort möchte. Und man möchte auch nicht warten, das Ego möchte nicht warten, ist nicht geduldig, ist ungeduldig. Es sind sehr, sehr viele Charakteristen, also Beschreibungen, die in der Islamischen Theologie mit dem Nefs in Verbindung gebracht werden. Und in der Islamischen Theologie hat das Nefs, wenn man im Koran das Nefs untersucht, sieht man, dass das Nefs verschiedene Stufen hat. Das heißt, man kann diese Stufen mit dem Nefs erreichen, man kann seinen Nefs trainieren, man ist seinem Nefs nicht unterworfen. Aber wenn man nicht aufpasst, kann das Neffs den Menschen überkommen und kann den Menschen auch kontrollieren. So weit so, dass die Seele des Menschen nicht mehr atmen kann. Das heißt, es gibt viele Beispiele von Menschen, die sehr egozentrisch im Leben handeln, die sehr selbstsüchtig handeln, die nicht an Konsequenzen interessiert sind, die keinen Sinn für Rechtschaffenheit haben. Solche Menschen gibt es genug, kennen wir in unserem Art. Aber wir auch, wir selbst tragen auch ein Nefs. Das heißt, jeder von uns hat dieses Nefs und der Prophet hat stets Zuflucht bei Allah gesucht vor dem Nefs. Ja, Allah nicht einen Moment in der Gegenwart meines Nefs. Es ist ein destruktives, gefährliches, ja, gefährlich, spielt eine gefährliche Rolle im Leben des Menschen. Deswegen muss man sich, es ist so wichtig, dass man sich selber kennenlernt, dass man weiß, wer man ist und die verschiedenen Facetten von sich selbst genau beobachtet. Und wenn man dann halt dieses Selbst, dieses Bewusstsein über sich selbst hat, über dieses Ego, dann natürlich handelt man dann auch vorsichtiger und ist sich den Gefahren bewusst und versucht dann natürlich auch dementsprechend das NEFs zu disziplinieren, das NEVS in Schach zu halten, das NEVs zu navigieren und Dinge, die dem NEVS schaden und dem Menschen dann sich von diesen Dingen fernzuhalten. Soweit haben wir schon zwei Aspekte des Menschen kennengelernt. Die Seele des Menschen, Ruch, dann gibt es das Neffs. Oh my Nefs, wie wir vielmals gesagt haben, ist der Mensch die Frucht am Baum der Schöpfung. Das heißt, der Mensch ist die Krone der Schöpfung. Der Mensch ist die Frucht des Baumes. Das ist ein wichtiger Satz. Das heißt, alles im Universum, alles in der Schöpfung dient dem Menschen. Alles, was im Universum, in der Schöpfung existiert, ist auch präsent im Menschen. Wenn man sich so anschaut und sich so ein bisschen studiert, dann merkt man, dass der Mensch mit der Schöpfung eine sehr tiefe, innige Beziehung hat. Das ist ein Fakt. Das ist eine Tatsache. Das kann man auch nicht. Das ist auch wissenschaftlich für jeden, für jeden ist das ersichtlich. Das ist evident. Das ist so offenbar und so offensichtlich. Wir sind mit der Schöpfung innig verbunden. Wir sind mit der Schöpfung existenziell verbunden. Wir haben diese tiefe Beziehung mit der Schöpfung. Das fängt schon damit an, dass ich existenziell ein Bedürfnis für die Sonne habe. Sonnenlicht, ohne Sonnenlicht, ohne die Sonne kann ich nicht existieren. Ohne die Sonnenstrahlen kann ich nicht existieren. Ohne die Sonne kann ich nicht sehen. Ist die Sonne einen Millimeter entfernt oder einen Millimeter zu nah? Höre ich auf zu existieren. Es ist dann entweder zu kalt, um mein Leben fortzuführen oder zu heiß. Und mittlerweile sehen wir ja gerade mit dem globalen Klimawandel, dass das Überleben des Menschen abhängig von der Schöpfung ist. Die Sonne, der Mond, die Erde, alles, was in der Schöpfung Bestand hat, ist auch in meiner Existenz, in meinem Körper. Das heißt, die Mineralien, die ich brauche für meine körperliche Existenz, mein Überleben, die beziehe ich aus der Schöpfung. Ob wir jetzt an Magnesium denken, an Vitamin D denken, an Vitamin B denken, an Jod denken, an ja, es gibt so viele Vitamine, auf die wir angewiesen sind, Vitamin C, also da braucht man gar nicht viel nachzudenken, aber woher beziehen wir all diese Bedürfnisse von der Schöpfung? Aber ohne die Schöpfung können wir nicht mehr. nicht existieren das heißt alles im universum ist dem mensch dienstlich gemacht worden von allah allaformbart uns im koran dass alles in der schöpfung alle tiere alle pflanzen alle bäume alle berge die erde die sonne der mond die galaxien die sterne die planeten der wind die elemente im universum im kosmos wurde dem Menschen zu dienig gemacht aber warum weil der mensch weil Allah den Menschen geehrt hat wir haben die Kinder Adams geehrt der Koransinn gemäß alle Menschen keine Ausnahme die ganze Menschheit vom Propheten Adam bis zum jüngsten Tag wurden von Allah vom Schöpfer geehrt. Und wie erfahren wir das? Wir sehen, dass alles im Kosmos mir dient, den Menschen dient. Man geht in ein Geschäft, in einen Supermarkt und man sieht all diese verschiedenen Gottesgaben, all diese verschiedenen Früchte, Gemüsesorten, Nahrungsmittel, Millionen, Millionen verschiedener Arten, alles für den Menschen, für seinen kleinen Magen, für nur seine materielle Existenz. Das heißt, alles im Kosmos dient den Menschen. Alles in der Schöpfung arbeitet für den Menschen, opfert sich für den Menschen auf. Alles in der Schöpfung hat einen Anteil am Menschen. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung. Der Mensch ist das Endresultat der Schöpfung. Der Mensch ist im Zentrum des Kosmos. Das heißt, der Mensch muss sich dann fragen, warum? Was ist meine Antwort auf den Dienst der Schöpfung? Alles in der Schöpfung ist in mir enthalten. Ich brauche Sauerstoff, ich brauche Mineralien, ich brauche die Berge, die Bräume, die Galaxien, die Planeten in einer bestimmten Konstellation, damit die Jahreszeiten entstehen. Ohne die Jahreszeiten, ohne diese Bewegung im Universum, kann ich meine Nahrungsmittel nicht beziehen. Kann ich meine Nahrungsmittel nicht bekommen. Das heißt, da gibt es eine existenzielle Beziehung mit der Schöpfung. Alles, was im Kosmos existiert, existiert im Mini-Format in meinem Körper. Das ist so diese innige Beziehung. Das heißt, der Mensch ist ein kleiner Mikrokosmos. Und wir haben auch diese Seele, wir haben auch einen engelsgleichen Aspekt. Wir sind nicht nur Materie. Wir haben Gefühle, wir haben Emotionen, wir haben eine Seele, wir haben ein Herz. Wir trauern, wir freuen uns. Alles im Universum entweder bringt uns Freude oder wir sind von Trauerkommen, wenn etwas in der Welt, wenn Leid und Ungerechtigkeiten und all diese endlosen Ungerechtigkeiten passieren sind, fühlen wir uns betroffen. Weil wir mit der Schöpfung, mit jedem Menschen, mit jeder Kreation, mit jedem Geschöpf eine innige Beziehung teilen. Darüber müssen wir uns bewusst sein, dass wir nicht nur in unserem Ego-Bubble und in unserer egoistischen Blase existieren, aber dass wir mit allem in Verbindung sind. Ob wir uns darüber bewusst sind oder nicht, aber das ist eine Tatsache. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung. Aber das bedeutet nicht, dass der Mensch dann in eine Arroganz verfallen darf. Im Gegenteil, der Mensch muss dann in diese Bescheidenheit, in dieser Dankbarkeit, in diese Position, in diesen Modus der Dankbarkeit verfallen, wie der Prophet sallallahu alayhi wa sallam, der manchmal Nächte im Gebet stand und Sayyidina Aisha radiallahuana, seine Frau, die Mutter der Gläubigen, ihn gefragt hat, warum strengst du dich so an, warum wurde das Paradies versprochen, alle deine Sünden wurden vergeben. Warum tust du dir das an? Warum tust du dir das an, die ganze Nacht im Gebet, bis deine Füße geschwollen sind? Und was war seine Antwort? Seine Antwort war, soll ich denn kein dankbarer Diener sein? So hier haben wir einen Menschen, der sein Leben lang in Leid, in Armut, in Flucht, im Exil, in Folter, in Trauer gelebt hat, hatte keinen Luxus in der Welt. Verglichen mit unseren weltlichen Standards hat er ein miserables Leben gelebt. Aber dennoch hatte er diese Perspektive der Dankbarkeit auf seine Existenz, Dankbarkeit auf das Leben, für das Leben. Und ich denke, das ist daher wegen dieser Bewusstheit, dieses Bewusstsein, dass der Mensch die Krone der Schöpfung ist. Egal was im eigenen Leben passiert. Solange man mit Allah diese Beziehung hat, man weiß, man ist geehrt und man weiß, man hat Allah Wohlgefallen erlangt. Man weiß, dass Allah mit einem zufrieden ist. Und man weiß, man ist sich dessen bewusst, dass alles um einen herum für mich, für den Menschen erschaffen worden ist, dann hat man diese Perspektive der Dankbarkeit. Dann hat man diese Sicht auf das Leben als endloses, wie sagt man, als ein Bankett der Gaben. Wie kommt man zu dieser Perspektive? Dass man, egal wie viel Leid man erfährt, dennoch auf das Leben mit Dankbarkeit blickt, dass man immer das Glas halb voll sieht. Und dass man dann in Demut verfällt, in Dankbarkeit, dass der Prophet sich niederwirft, im Sujood und Allah für Allah nur Dankbarkeit empfindet. Niemals sagt, warum Allah bin ich durch diese Dinge, habe ich diese Dinge erlebt, warum Allah habe ich so und so viel erlitten. Im Gegensatz zu ihm, ich schaue mir mein Leben an, wie oft beschwere ich mich am Tag oder drücke mich aus mit Worten, die irgendwie Unbefriedigkeit, Unbefriedenheit zum Ausdruck bringen. Aber wenn ich dann seine Verhaltensweise mir anschaue, ein Mensch, der so viel gelitten hat in seinem Leben, aber dennoch immer von Dankbarkeit geleitet ist. Von Dankbarkeit, von Demut, von Liebe zu seinem Schöpfer. Und das Leben immer mit dieser positiven, mit dieser guten Haltung begegnet ist. Aber das kommt daher, dass man sich selbst kennt. Man denkt, Allah hat mich geehrt, Allah hat mich gewürdigt, Allah hat mich mit Würde ausgestattet, ich bin ein Mensch. Verglichen zu anderen Geschöpfen ist meine Existenz auf der höchsten Stufe. Die Intelligenz, die Allah mir gegeben hat, die Gefühle, die Allah mir gegeben hat, die inneren emotionalen Instrumente, die Allah mir geschenkt hat, die Begabungen und Talente, mit denen Allah mich ausgestattet hat. Endlos. Der Mensch ist die chronische Schöpfung. Er hat eine innige Beziehung mit der Schöpfung. Er ist das Resultat der Schöpfung. Alles, was im Kosmos existiert, existiert auch im Menschen. Das heißt, Universum gleich Mensch. Wenn man sich so kennenlernt, wenn man sich so wiederfindet, kann man jemals Minderwertigkeitskomplexe haben, kann man sich jemals selbst erniedrigen. Denn Allah sagt, ich habe dich geehrt. Der Mensch ist mit Würde ausgestattet, hat eine Seele und diese Seele, sagt der Koran, ist von Allah. Der Prophet wurde gefragt, was ist die Natur der Seele? Und Allah antwortet dem Koran, über die Seele, über das Ruh, die Natur oder das Wesen der Seele, über die Seele weiß nur Allah Wescheid. Deswegen sind die Quellen da leise. Aber wir wissen, es ist etwas, was Allah in uns eingeflößt hat. Eingeflößt hat, diese Seele, die uns Ehre bringt und Würde. Wenn man sich mit einem Tier vergleicht, das Tier, ein Pferd oder ein Esel oder eine Kuh, schläft im Stall, auf dem Bauernhof, aber der Mensch, der Mensch left auf wunderschönen Matratzen, Eichen, ausgestattet mit dem besten Material. Der Mensch lebt in Häusern, in wunderschönen Wohnungen und ist mit all diesen Gaben gesegnet von Allah. Das ist Ehre, das ist Würde. Wir schlafen nicht im Stall oder auf dem Feld oder im Heuhaufen. Nein, der Mensch ist gewürdigt, der Mensch ist geehrt. Er, der Mensch schläft auf sehr wertvollen Dingen. Das ist ein Ausdruck Allas Würde von Allas Würde, die er den Menschen gegeben hat. Das ist ein Ausdruck von Allah Ehre, die er dem Menschen gegeben hat. Wenn man sich so sieht, wenn man sich so kennt, oh Allah, du hast mich mit all diesen Segenskaben ausgestattet. Du hast mir so viel gegeben. Was kann ich für dich tun? Wie kann ich mich dir dankbar erweisen? Das ist so diese Attitude, die Haltung des Propheten Sallassam. Du hast diese Welt für mich erschaffen, damit ich dich kennenlerne. Damit ich dich studiere, damit ich dich entdecke. Ich bin als derjenige ausherkroren, auserwählt worden, der dich kennenlernen soll, der dich anbeten soll in all seinen verschiedenen Facetten. Das ist die Ehre, die Würde des Menschen. Der Mensch, verglichen mit Tieren und anderen Geschöpfen, ist in Kleidung ausgestattet, die endlos, endlos gesegnet. Man braucht sich nur seinen Kleiderschrank anzuschauen. Verschiedenen Materialien. Leinen, Seide, Modal, Viskose, Jersey, Wolle, Baumwolle. So viele verschiedene Gaben, die uns Allah geschenkt hat. Aber alles kommt aus der Schöpfung. Die Seide, das Leinenmaterial, die Baumwolle. Alles kommt aus der Schöpfung und wurde dem Menschen dienlich gemacht. Allah hat den Geschöpfen befohlen, dem Mensch zu dienen. Den Schafen, den Kühen, den Pferden, dem Esel, dem Hahn, alles ist dem Menschen dienstlich gemacht worden. Der Mensch ist die Frucht der Schöpfung. Der Mensch schaut in seinen Kleideschrank und denkt sich, so viele verschiedene Kleidungsstücke, so viele verschiedene Schuhsorten, so viele verschiedene Gaben. Ich bin geehrt, ich bin gewürdigt worden. Ich haue mich an, was ich anziehe und schaue den Esel an, was der Esel anzieht. Das ist so dieser Vergleich. Wenn wir vergleichen, dann sehen wir, wie sehr, wie hoch wir in der Schöpfungsleiter, in dieser Schöpfungshierarchie oben stehen. Und dann finden wir uns auch wieder, dann fragen wir uns, warum wurde ich mit so vielen Garten ausgestattet, mit so vielen Talenten, mit so viel Intelligenz? Was ist der Grund? Damit ich wie ein Tier meinem Ego hinterher renne und mich befriedige mit niedrigen Gelüsten? Oder ist diese Intelligenz, diese Fantasie, diese Träumerei, diese Kapazität der Vorstellungskraft? Sind die für höhere Ideale auserkoren worden? Das ist so die Frage, die man sich stellen muss. Die Fähigkeit zu sprechen, die Fähigkeit zu schreiben, Gedanken zu formulieren, die Kapazität, das Potenzial zu erfinden, zu träumen, zu phantasieren. Wofür wurde das alles gegeben? Um für niedrige Gelüste des NEVs? Niedrige destruktive Wünsche des Egos? Für kleine weltliche Ziele? Oder für höhere Ideale, behöre, spirituelle Ziele und ideale Vision? Was kann ich tun in dieser Welt, um mich dieser Schöpfung dienstlich zu erweisen? Wie kann ich mich dankbar erweisen? Was kann ich tun für die Menschheit um die Schöpfung, um die Schöpfung weiterzuführen? Das sind diese Fragen. Deswegen sagt der Koran uns auch, dass der Mensch für alles, was er bekommen hat, Rechtfertigung ablegen muss. Die Emotionen, die Gefühle, die Talente, die Fähigkeiten, diese Organe, diese Körperteile, die Augen, die Ohren, die Fähigkeit zu sprechen, die Fähigkeit, jede Geschmackssorte zu identifizieren. All das sagt der Koran. Über all das wird der Mensch befragt werden am Tag des jüngsten Gerichts. Wir denken, alles ist frei, ich kann tun und lassen, was ich will, ich kann die Schöpfung ausbeuten, wie ich will, ich kann die Ressourcen missbrauchen, wie ich will. Nein. Auf gar keinen Fall. Der Koran als unsere Rechtleitung, als Offenbarung teilt uns mit, dass wir für alles Rechtschaffenheit ablegen werden. Allah wird fragen, wie hast du deine Augen benutzt? Wie hast du deine Fähigkeit zu sprechen benutzt? Wie hast du deine Hände benutzt? Alles ist eine Ermenne, alles ist ein anvertrautes Gut von Allah. Es ist kein Geschenk, das man einfach benutzen kann, wie man will. Diese Ehre und Würde kommt auch mit einer besonderen Verantwortung. Man hat eine Verantwortung, wenn man mit so viel außerkroren ist, wenn man mit so vielen Dingen ausgestattet ist, dann hat man eine Verantwortung gegenüber dem Universum, gegenüber der Schöpfung. Denn diese Schöpfung hat sich für uns aufgeopfert. Jeden Tag, jede Sekunde. Wie viele von uns bezahlen für das Sonnenlicht? Jeder Fotograf sagt, Sonnenlicht ist das beste Licht. Wie viele von uns bezahlen für Sonnenlicht? Wir bezahlen für Elektrizität, bekommen die monatliche Rechnung. Für Wasser. An die Menschen bezahlen wir, aber für denjenigen, der diese Sonne erschaffen hat, seit Millionen von Jahren genießen wir das Sonnenlicht, das beste Licht im Universum. Aber irgendwann kommt die Quittung. Die Frage, haben wir den Schöpfer erkannt? Wer ist derjenige, der diese Sonne angeheizt hat für all diese Jahre, für all diese Millionen von Jahren? Wer hat uns mit Regen gesegnet all diese Jahre? Mit dem reinsten Wasser, mit dem saubersten Wasser hat uns Allah gesegnet. Aber wenn wir uns nicht umdrehen und fragen, wer hat dieses System erschaffen und in Gang gesetzt? Wer ist der Besitzer dieser Fabrik, dieser kosmischen Fabrik, all dieser verschiedenen Mechanismen? Wer hat diesen Mechanismus, wie sagt man, wer hat diesen Mechanismus etabliert? Wer hat all diese Funktionen in Gang gesetzt? Die Sonne, der Mond, die Erde, die Bäume, die Berge, die Ozeane, die Gewässer, die Tiere, alles in perfekter Harmonie für den Menschen. Aber wenn der Mensch dann sich nicht einen Augenblick hinsetzt und fragt, wer? Wer ist der, wer ist der Erfinder, wer ist die kreative Rationalität in diesem Universum? Wer ist der Schöpfer all dieser Dinge? Dann fallen wir von dieser Ehre herab. Dann haben wir uns selber entwürdigt. Das heißt, der Mensch kann nicht nur für seine niedrigen Gelüste und Wünsche leben und seine niedrigen Dinge befriedigen, sondern muss auf dieser Ebene des Ruch, dieser spirituellen Ebene operieren und sich fragen, was ist meine Antwort auf die Schöpfung, die sich mir erdiensttigt zeigt. Und die erste Antwort ist Dankbarkeit an Allah erstmal, der all diese Dinge für uns erschaffen hat. Das heißt, alles im Kosmos ist in meinem Herzen befindlich. Alles, was in der Schöpfung herrscht, alles, was in der Schöpfung existiert, ist auch in einem Mini-Format in meiner Existenz. Das heißt, aus der Erde esse ich all diese Nahrungsgarten, die Früchte, die Gemüsesorten, das Fleisch, das Huhn, die Mineralien, das Wasser, das Sonnenlicht, mit allem bin ich verbunden. Das heißt, in meinem Herzen trage ich den Kosmos. Deswegen habe ich mit allem auch eine Verbindung, eine innige Verbindung. Deswegen bin ich auch von allem sehr leicht betroffen. Kann ich sehr leicht betroffen sein, wenn ich vergesse, wer der Ursacher oder der Urheber, der Besitzer dieses Universums ist. Wenn ich vergesse, dass dieses Universum einen Schöpfer hat, dann bin ich verloren in diesem Universum. Aber wenn ich weiß, wer die Allmacht hat, Wer die Kontrolle hat, wer die Weisheit hat, diese allumfassende Weisheit und die Übersicht, dann finde ich mich wieder. Dann bin ich in Bezügen mit Allah. Der Mensch trägt ein Herz wie eine Frucht ihren Samenkern, welcher von der Wurzel, das heißt von seinem Ursprung am weitesten ist, sich umfassend auf den ganzen Baum bezieht und die Zusammenschau des Ganzen in sich aufbewahrt. Das heißt, in unserem Herzen, wie dieser Samenkern oder wie dieser Apfelkern, tragen wir die Schöpfung mit uns ständig. Was bedeutet das? Das heißt, alles, wenn man sich jetzt einen Apfel anschaut, der Apfel schaut dem Baum nicht ähnlich. Auf gar keinen Fall. Einfach von außen betrachtet, sieht der Baum dem Apfel nicht ähnlich. Der Apfel ist klein, rund, schön verpackt, rot. Aber der Baum sieht ganz anders aus. Aber können wir sagen, alles, was im Baum ist, ist auch im Apfel enthalten? Ja, natürlich. Der ganze Baum, die ganze DNA des Baumes ist im Kern, im Samenkern. Und wenn man sich den Apfel näher anschaut, jetzt sind wir gerade in der Herbstsaison, viele von uns genießen so viele verschiedene Sorten von Äpfel, deswegen hoffe ich, dass wir uns jedes Mal über diese Wahrheiten bewusst werden, wenn wir uns einen Apfel anschauen, einen Apfel genießen, dass wir sagen, Bismillahman im Namen Allah des Barmherzigen, des Albarmherzigen, des Barmherzigen, dass wir mit dieser Absicht den Apfel anschauen, aber auch erkennen, dass der Apfel auch uns symbolisiert in einer gewissen Weise. Das heißt, alles, was in der Schöpfung erkenntlich ist, ist auch im Kern, im Apfelkern. Und dann öffnet man so, schäd man den Apfel und dann schaut man rein, man sieht dann fünf Apfelkerne beschützt in der Mitte. Es ist auch schwer, an diese Apfelkerne ranzukommen. Aber Allah hat in einem Apfel fünf Bäume versteckt. Fünf Bäume sind darauf bewahrt. Allah ist Al-Hafiz, der Bewahrer, der Beschützer, der Verpacker. Und in seiner Eigenschaft des Al-Hafiz, des Beschützers, hat er die ganze Schöpfung, den ganzen Baum in diesem Kern manifestiert. Was bedeutet das für den Menschen? Der Mensch hat das Potenzial, einen Baum im Paradies zu produzieren. Aber welchen Baum? Den Baum des Paradieses, in der Risal und im Koran hören wir ja auch, Tuba ist der Paradiesbaum und Sakkum ist der Baum in der Hölle. Das heißt, wir entscheiden, wie wir auf der anderen Seite, in der anderen Dimension im Jenseits, was für einen Baum wir produzieren. Und wir können das heute hier in dieser Welt schon erkennen. Wenn wir unser Ideal, unsere Ziele auf Allah fixieren, dann werden wir wunderschöne Bäume produzieren, Bäume des Paradieses, die schon hier ihre Früchte zeigen werden. Aber wenn wir unseren niedrigen Gelüsten unterwerfen, unserem Ego, unserem NEVS, dann sind wir verloren. Dann werden wir nur verwelken und verrotten in dieser Welt. Da haben wir nur eine sehr kurze Existenz, eine bedeutungslose Existenz, eine materielle Existenz. Deswegen ist diese innere, harte Arbeit des Herzens so wichtig, dass man in seinem Herz 99% dieses Bewusstseins findet im Herzen statt, im Einklang mit der Seele, dass man sich fragt, warum bin ich hier? Was sind meine Ideale, was sind meine Ziele? Wie investiere ich meine Energie? Beschäftige ich mich mit Dingen, die nützlich sind für die Schöpfung und für die Welt, für die Menschheit? Oder verschwende ich all meine Zeit, all meine Energie mit Videospielen, mit Doom Scrolling am Handy. Verschwende ich meine Neugier für die letzten Paparazzi-Nachrichten. Man kann sein Leben verschwenden und verrotten, aber die Entscheidung ist dem Menschen gegeben. Der Mensch hat diese enorme Verantwortung der Freiheit zu entscheiden, wie das Leben im Jenseits ausschauen wird. Wenn man sein Leben und seine Jugend Allah schenkt in dieser Welt, dann erreicht man das höchste Potenzial. Aber wenn man seine Zeit, seine kostbare Jugend, seine kostbare Intelligenz, seine kostbaren Fähigkeiten, Talente, Emotionen und Gefühle, unnützen weltlichen, nutzlosen, niedrigen Dingen ergibt, dann ist das Leben eine Verschwendung. Dann hat man nur eine ganz kurze materielle Existenz. Aber wenn man daran interessiert ist, sich dem Leben der Seele zu widmen, dieses Ruh kommt aus dieser kosmischen Dimension, aus dieser spirituellen Dimension des Jenseits, dann erlangt man die höchste Würde des Menschen. Und das beste Beispiel, das beste Vorbild ist der Prophet für uns. Materiell gesehen hatte er nichts. Weltlich gesehen hatte er nichts. Aber schauen wir uns heute seine Legacy an, sein Erbe, sein spirituelles Erbe. Zwei Milliarden Menschen haben seinen Charakter, sein Vorbild angenommen. Das heißt, das Beste, was er gebracht hat zu der Menschheit, ist Charakter, Persönlichkeit, die Werte, die er uns aufgezeigt hat. Aber materiell gesehen, weltlich gesehen, er hatte keine Karriere, er hatte kein Milliarden Dollar, Euro Erbe hinterlassen, keine Häuser, nichts. Und er wollte es auch nicht. Jedes Mal, wenn etwas Weltliches ihm angeboten wurde, hat er seine Hände zurückgehalten und gesagt, nein, brauche ich nicht, möchte ich nicht. Diese innere Freiheit zu sagen, ich brauche das nicht in meinem Leben. Ich möchte das nicht. Das ist so unnütz, das ist so niedrig. Das ist meine Beachtung nicht wert, mein Interesse nicht wert. Ich habe höhere Ideale im Leben, ich habe höhere Ziele, ich habe spirituelle Ideale, heilige Ideale, eine heilige Vision. Ich muss mich mit unnütz beschäftigen. Und das ist so unsere Herausforderung in unserer Zeit, dass wir, wenn wir uns selber erkennen, wie wertvoll wir sind, wie würdevoll wir sind, wie ehrenhaft wir sind, dass wir uns mit ehrenhaften Dingen auseinandersetzen. Mit würdevollen Dingen, mit heiligen Dingen auseinandersetzen. Dass wir versuchen, die Herzen und Seelen der Menschen zu heilen, dass wir versuchen, einander Unterstützung zu geben, dass wir versuchen für uns auch für die Menschheit einzusetzen, für gute Dinge, unsere Berufe auswählen, damit wir im Jenseits erfolgreich sind, nicht nur in der Welt. Das bedeutet nicht, dass man sich der Welt abwendet, aber dass man die Welt und all die Dinge, die in ihr sind, als Mittel zum höheren Ziel benutzt. Ob das jetzt die Familie ist, der Beruf ist, die Karriere ist, das Geld, das Haus, die Beziehungen, dass man immer versucht zu denken, wie kann ich all diese Gaben in einer Weise benutzen, die Allah liebt, die Allah ehrt. All diese Dinge, die mir gegeben wurden, meine Talente, mein Wissen, meine Gesundheit, meine Jugend, meine Schönheit, mein Haus, meine Familie, all das, was ich so sehr schätze, wie kann ich all diese Dinge in einer Weise benutzen, die meine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen für Allah. Das ist der Weg des Propheten. Und das fängt an, wie man in seinem Haus, in seiner Wohnung, in seinem Alltag die Dinge benutzt, die Allah durch die Schöpfung einem dienstlich gemacht hat. Wie benutzt man das Wasser? Wie benutzt man die Energie? Wie benutzt man die Elektrizität? All diese Dinge sind eine Form der Dankbarkeit. Und all diese Dinge, wie wir sie benutzen und wie wir diese Dinge prophetisch benutzen, ist im Vorbild des Propheten verankert. Details, wie er sein Wasser benutzt hat. Er hat es nicht verschwendet. Er hat es geehrt. Er hat Allah lobpreist. Er hat sich immer in allen Dingen Allah erinnert. Wenn er gegessen hat, hat er immer Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht. Und was hat er gegessen? Vielleicht ein, zwei Datteln und ein bisschen Milch. Die meisten Sahabas, Gefährten des Propheten, haben das erste Mal Brot gegessen, als sie Iran erreicht haben, Persien. Jahre, Jahre später. Viele Menschen, den Luxus, den wir heute genießen, hat der Prophet und seine Gefährten und die damaligen Muslime haben diese Dinge nicht erfahren. Aber dennoch hatten sie das beste Leben. Und wenn man sich das anschaut, wenn man sich die Lebensumstände anschaut, dann waren das keine materiellen Güter, die ein gutes Leben gesichert haben. Heutzutage haben wir alles, aber viele Menschen sind unglücklich. Viele Menschen geht es nicht gut. Mental, seelisch. Warum? Weil diese innere Beziehung, die Seele, die spirituell aus dieser kosmischen Dimension kommt, kann man nicht mit weltlichen Dingen füttern. Das Herz ist nicht erschaffen, um mit materiellen Dingen glücklich zu werden. Deswegen kaufen wir, kaufen wir, kaufen wir. Für einen Moment sind wir vielleicht glücklich, aber danach setzt alles ab. Danach wieder von vorne. Das ist nur dieses momentäre Freudengefühl, dieses Dopamin, dieses Hormon, das man bekommt für einen Moment. Aber dann geht es wieder runter. Das heißt, sich in Erinnerung zu rufen, dass der Mensch mit Ehre, mit Würde ausgestattet worden ist, dass Allah den Menschen geliebt und geehrt hat und dass alles in der Schöpfung für den Menschen sich dienstlich erweist. Aber was ist die Antwort des Menschen? Was ist die Verantwortung des Menschen gegenüber dieser Ehre? Leben wir ein ehrenvolles Leben, ein ethisches Leben, ein moralisches Leben, ein spirituelles Leben. Oder beuten wir die Welt aus, die Ressourcen und missbrauchen sie? Leben wir nur für Konsumgüter. Das sind die Fragen, die der Mensch sich dann stellen muss. Wenn Allah ihn in dieser Weise geehrt hat und all diese Talente und Fähigkeiten gegeben hat, dann kann es nicht nur für die Welt sein. Es muss für was Höheres sein. Und da finden wir die Antworten in der prophetischen Sunna, im wunderschönen Vorbild des Propheten Sallassam, wie er gelebt hat, wie er seine Beziehungen gestaltet hat, wie viel Materie er in seinem Leben hatte, wie viel Konsum, wie viel Interesse er dem Konsum gewidmet hat. Sehr, sehr wenig. Weil heutzutage merken wir, dass mehr und mehr und mehr all dieser Dinge uns eigentlich sehr viel unglücklicher machen. Das heißt, etwas anderes ist es, was der Mensch braucht. Und dass man dann seinen Blick auf diese spirituellen Bedürfnisse widmet. Der Mensch ist ein Geschöpf, dessen Gesicht auf Vielfältigkeit, Vergänglichkeit und Weltlichkeit hinblickt. Das heißt, 90 Prozent unseres Interesses ist immer auf mehr und mehr Vielfalt. Und Dunja, die Weltlichkeit. Aber all diese Dinge sind auf Vergänglichkeit. Das heißt, all diese Gaben, die wir genießen, sind vergänglich. All die Dinge, die wir lieben, sind vergänglich. Wenn man sich die Welt anschaut, all diese Nahrungsgüter und all diese Nahrungsmittel, all diese Gaben, Früchte, Gemüse, alles, was man konsumiert, in der Essenz alles ist vergänglich. Und alles kommt zum Menschen für einen Moment, vereint sich im Menschen und verabschiedet sich. Auch unsere Beziehungen. Familie, unsere Kinder, unsere Ehepartner, unsere Verwandten. Wir sind mit allem, haben wir eine Beziehung, mit allen haben wir eine Beziehung, aber wir können die Menschen, die wir lieben, nicht beschützen und wir können sie auch nicht behalten für immer. Alles ist vergänglich. Entweder verlassen wir die Menschen, die wir lieben, oder sie verlassen uns. All die Dinge, die wir wertschätzen, unsere Gesundheit, unsere Jugend, unsere Schönheit, unseren Elan. Sogar unsere Erinnerung. Unsere Erinnerung sogar, wenn man sich Leute, Menschen mit Alzheimer anschaut, Demenzia anschaut. Wir können sogar uns selber vergessen. Deswegen müssen wir uns, aber wenn wir uns anschauen, wenn wir uns, wenn wir über uns selbst nachdenken, was erkennen wir? Unser Herz, unsere Seele möchte? Beständigkeit, Ewigkeit. Für immer zusammen sein, für immer glücklich sein, für immer jung sein, für immer schön sein, für immer dynamisch sein, sportlich sein, gesund sein. Aber das ist nicht die Realität. Das ist nicht die Realität des Lebens. Deswegen, wo können wir diese Beständigkeit, diese Ewigkeit erlangen, wenn mein Herz und meine Seele, Ewigkeit, Beständigkeit wollen, kann ich diese Beständigkeit nur im Fitnesscenter erreichen? Nein. All die Menschen, die in diese Botox-Kultur und in diese ästhetischen Operation gehen, das ist dieser Durst, dieser Wunsch, dieser tiefe Wunsch nach Ewigkeit, nach Beständigkeit, dass man alles beschützen möchte, dass man alles bewahren möchte, was man schätzt. Ob es jetzt die Jugend, die Schönheit, die Erinnerung ist. Aber die Wahrheit ist, alles in dieser Welt ist vergänglich. Deswegen, was kann der Mensch dann tun? Was ist die Lösung? Was ist die Befreiung? Da finden wir dann wieder Antwort im Koran und dem Propheten Sallass. Es gibt eine Lösung. Es gibt Hoffnung, es gibt Licht, es gibt eine Zukunft. Es gibt eine Zukunft der ewigen Beständigkeit, der ewigen Jugend, des ewigen Zusammenhalts, der ewigen Gemeinsamkeit. Einen Ort, wo man all seine Liebsten wiederfinden wird. Das ist das Jenseits. Deswegen muss der Mensch dann seinen Blick zum Jenseits wenden, zu Allah wenden, zum Propheten Sasam wenden. Was aber Dienst und Anbetung betrifft, so sind sie ein vereinigender Strang, der sein Gesicht von der Vergänglichkeit zur Ewigkeit, vom Geschaffenen zum Schöpfer, von der Vielfalt zur Einheit und vom Endpunkt zum Ausgangspunkt wendet, oder ein Punkt, wo Anfang und Ende sich berühren. Das heißt, wenn wir uns in dieser Welt durch Gottesdienst und durch Dua, durch das Gebet, durch unsere Beziehung und unser Gespräch mit Allah an ihn wenden, dann erlangen wir Ewigkeit. Dann kommen wir von Vergänglichkeit, wie es hier heißt, zur Ewigkeit. Dann wenden wir uns ab von Geschöpfen zum Schöpfer. Dann sind wir auch nicht zerstört, wenn die Geschöpfe uns verlassen. Dann werden wir uns auch nicht in der Vielfalt und der Vielheit verlieren in dieser Welt. Wir wissen immer, was unser Kompass ist, wo unsere Richtung ist. Allah, des Jenseits, nach Hause. Allah ist unser Zuhause. Wenn wir ihn gefunden haben, haben wir alles gefunden. Aber wenn wir ihn verloren haben, haben wir alles verloren. Daher ist unser Weg zu ihm. Sein Wille, sein Wohlgefallen, seine Liebe, sein Radha, seine Bestimmung, sein Weg, seine Offenbarung, seine Gesandten. Und wenn wir diese Einheit finden, dann werden wir uns nicht in Vielfalt verlieren. Im Chaos dieser Welt. Der sagt dies, die sagt das, derjenige hat das gesagt, die Kultur hat das gesagt. Kein Druck. Kein Druck von außen kann uns dann irgendetwas anhaben, weil wir uns selbst gefunden haben in Allah, wo wir unseren Anfang und unser Ende gefunden haben. Deswegen kann man dann auch in dieser Welt mit Verlust, mit Trauer, mit Einsamkeit, mit Krankheit, mit Armut, in all diesen Dingen kann man Allah finden. Weil in Realität, in Wahrheit, hat man nichts verloren. Wenn man Allah gefunden hat, ist alles beschützt. Genau wie dieser Apfelkern, genau wie dieser Samenkern, alles wird von Allah bewahrt. Nichts wird vergessen. Nichts ist umsonst. Keine Träne, keine Trauer, kein Gefühl, keine Anstrengung wird jemals vergessen oder ist umsonst oder ist verschwendet. Niemals. Wenn man Allah für Allah lebt und liebt, ist alles aufbewahrt. Alles wird einem wiedergegeben, in der besten Weise. Und das ist die Hoffnung, das ist das Licht, das einem dann den Weg weist und einen stärkt. Und wenn man sich so kennt, wenn man sich so findet, dann hat man seinen Platz in dieser Welt gefunden. Da muss man nicht Dingen hinterher rennen, verschiedenen Interessen, verschiedenen Menschen. Man hat, man etabliert seine Beziehung mit allen Wesen und allen Geschöpfen und allen Dingen im Leben. auf der basis von Allah gefallen. Und das gibt einem innere Frieden, innere Sicherheit. And the bewusstsein and the stärke. Und man is befreit. Man is befreit, weil man gehört zu Allah. Man hat Allah gefunden. Und man hat sich selbst gefunden. Subhana Kalla Imanana Illa wa Alam Tana kental aliw al-Hakim Akhru Dawana an Alhamdulillah Rabbilalami.